International

Liveticker Ukraine-Krieg - Aljoschki: Evakuierung der Einwohner läuft

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg - Aljoschki: Evakuierung der Einwohner läuftQuelle: Sputnik © RIA Nowosti
  • 30.10.2026 15:18 Uhr

    15:18 Uhr

    Nowak: Kiew hat Angriffe auf russische Ölraffinerien wieder aufgenommen

    Das Kiewer Regime hat nach einer Pause seine Attacken auf russische Ölraffinerien wieder aufgenommen. Dies erklärt der stellvertretende Ministerpräsident Alexander Nowak, der in der russischen Regierung für den Brennstoff- und Energiekomplex zuständig ist.

    "Ja, heute gab es erneut einen Angriff auf russische Raffinerien – auf vier Verarbeitungsanlagen, um genau zu sein: drei Ölraffinerien und einen gaschemischen Komplex. In einem der Betriebe kam es zu leichten Schäden. Aber insgesamt hat unser Schutzsystem, die Luftabwehr, funktioniert."

  • 14:40 Uhr

    Aljoschki: Evakuierung der Einwohner läuft 

    Wie die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa mitteilt, läuft in Aljoschki derzeit die Evakuierung der Einwohner, die die Stadt verlassen möchten. Wie die Agentur RIA Nowosti schreibt, betonte sie:

    "Wir befinden uns in Aljoschki. Es versammeln sich Menschen, die in das Gebiet der Russischen Föderation ausreisen wollen, und es gibt Menschen, die in das Gebiet der Ukraine ausreisen wollen. Allen wird diese Möglichkeit gewährt, daher steigen die Menschen nach und nach in die Busse ein."

  • 14:15 Uhr

    Peskow: Es gab keine Diskussionen über Beteiligung der Europäer an trilateralen Gesprächen

    Es gab keine Diskussionen über eine mögliche Teilnahme europäischer Vertreter an den Verhandlungen zwischen den Delegationen Russlands, der Ukraine und der USA. Dies teilt der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten mit.

    "Nein, das wurde mit niemandem besprochen. Wahrscheinlich diskutiert die 'Financial Times' dies in ihrer Redaktion."

    Nach Angaben der Financial Times wachse in Europa die Sorge, von den Gesprächen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine ausgeschlossen zu werden. Es herrsche jedoch Uneinigkeit darüber, wie man sich einen Platz am Verhandlungstisch sichern kann.

    Die Zeitung berichtet, dass Washington und Kiew die Staaten der sogenannten E3-Gruppe – Großbritannien, Frankreich und Deutschland – als die wahrscheinlichste Ländergruppe betrachteten, die bei den Verhandlungen eine Rolle spielen könnte. Diplomaten, die mit der Zeitung sprachen, äußerten jedoch die Sorge, dass kleinere Staaten es negativ aufnehmen könnten, wenn die gesamte EU lediglich durch die drei mächtigsten Mitgliedstaaten vertreten würde.

  • 13:40 Uhr

    Zivilisten verletzt nach Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen am Freitag ihre Attacken auf das Grenzgebiet Belgorod fort. Nach Angaben des Operativstabs der Region erlitten drei Personen Verletzungen. Infolge eines Drohnenangriffs auf die Landwirtschaftstechnik habe ein Mann Splitterverletzungen erlitten. Bei einer anderen Attacke einer FPV-Drohne auf ein Auto sei ein Ehepaar verwundet worden. Alle drei befinden sich in stationärer Behandlung.

    Mehrere Wohnhäuser, Autos, Landwirtschaftstechnik, eine soziale Einrichtung, einen Betrieb und ein Infrastrukturobjekt seien beschädigt oder zerstört worden.

  • 13:12 Uhr

    Russische Armee befreit binnen einer Woche drei Ortschaften

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat das russische Militär im Laufe der Woche insgesamt drei Siedlungen befreit: 

    Obschtsche im Gebiet Saporoschje, 

    Alissowka im Gebiet Charkow,

    Barilowka im Gebiet Sumy.

  • 12:35 Uhr

    Ukrainische Kämpfer werfen Sprengvorrichtungen auf Schulen und Kindergärten in Brjansk ab

    Die ukrainischen Streitkräfte haben soziale Einrichtungen in der Stadt Brjansk mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Brjansk, Jegor Kowaltschuk, hat der Gegner eine große Anzahl von Sprengvorrichtungen auf das Gelände von drei Schulen und 17 Kindergärten abgeworfen. 

    "Einsatzkräfte sind vor Ort. Es finden Räumungsarbeiten statt."

    Nach einem Drohnenangriff auf ein Privathaus sei ein 19-jähriger Mann ums Leben gekommen, so Kowaltschuk weiter.

    Im Laufe der vergangenen 24 Stunden hätten die Flugabwehrkräfte 257 gegnerische Starrflüglerdrohnen über der Region zerstört.

  • 11:56 Uhr

    Frontbericht: Russische Luftabwehr fängt Marschflugkörper aus westlicher Produktion ab

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 24. Oktober bis 30. Oktober 2026. Die russischen Streitkräfte führten zwei massive und neun kombinierte Schläge durch. 

    Folgende Ziele wurden dabei getroffen:

    • Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes,
    • Logistikzentren, Energie- und Transportinfrastrukturobjekte, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, 
    • Produktions- und Lagerstätten für bodengebundene Robotersysteme, Drohnen und unbemannte Boote.

    Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen. 

    Zudem wurden Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur außer Betrieb gesetzt, die für die Annahme, Lagerung und Verteilung von Militärgütern eingesetzt wurden.

    Die russische Armee traf elf Frachtschiffe, die Waffen, militärische Ausrüstung sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte transportierten.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.575 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 68 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und sechs Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.585 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 108 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und zwölf Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.155 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben 24 gepanzerte Kampffahrzeuge, 217 Autos, zwölf Feldartilleriegeschütze und acht Stationen für elektronische Kampfführung getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.400 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 38 gepanzerte Kampffahrzeuge, 67 Autos, fünf Feldartilleriegeschütze und 13 Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 1.390 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 42 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr außer Gefecht.

    Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr bis zu 205 Soldaten. Zudem neutralisierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 65 Autos und zehn Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr.

    Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche sechs gelenkte Bomben, zwei Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion, einen Marschflugkörper vom Typ SCALP aus französischer Produktion, sechs Marschflugkörper vom Typ Neptun und 6.900 Drohnen ab.

    Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 268.828 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.363 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.794 Mehrfachraketenwerfer, 36.839 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 75.947 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 11:07 Uhr

    Kreml: Putin ist zum Dialog mit Macron und Merz bereit 

    Der russische Präsident Wladimir Putin sei offen für einen Dialog mit allen, darunter auch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz. So antwortete Kreml-Sprecher Dmitri Peskow auf die Frage des Journalisten Alexander Junaschew, ob Putin – nach dem jüngsten Telefonat mit den Staats- und Regierungschefs Finnlands und Norwegens am Dienstag – zu einem Gespräch mit Macron und Merz bereit sei.

    "Er wird den Hörer abheben. Er ist offen für den Dialog mit allen."

    Daraufhin fragte der Journalist nach, ob dies auch für einen möglichen Anruf von Wladimir Selenskij gelte.

    "Bislang hat noch niemand angerufen", sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten.

    Am Dienstag führte Wladimir Putin ein Telefongespräch mit dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre. Das Gespräch hat auf Initiative von Stubb und Støre stattgefunden.

    In einer Stellungnahme des Kremls hieß es, dass die Parteien die Beilegung des Konflikts in der Ukraine erörtert und die Vereinbarung begrüßt hätten, die trilateralen Gespräche zwischen Moskau, Kiew und Washington im November in Abu Dhabi wieder aufzunehmen. Putin habe eine Bewertung der aktuellen Lage im Konfliktgebiet abgegeben und dabei an die Ursachen des Konflikts erinnert.

  • 10:34 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 1.000 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 1.043 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Kursk, Kaluga, Kostroma, Orjol, Pensa, Rostow, Rjasan, Smolensk, Samara, Saratow, Twer, Tula und Jaroslawl, der Region Moskau sowie der Teilrepublik Tatarstan zerstört.

  • 10:00 Uhr

    Russische Armee trifft Fire-Point-Werkstätte für Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium gibt Einzelheiten zum nächtlichen Angriff auf ukrainische Militärziele bekannt, bei dem bodengestützte Präzisionswaffen sowie Drohnen eingesetzt worden seien.

    Folgende Objekte seien dabei getroffen worden:

    In Kiew und Umgebung:

    • das Werk für Aggregate und Bauteile (Kiewer Funkwerk, Trimen-Ukraina), das Komponenten für Aufklärungs- und Kampfdrohnen herstellt,
    • die Montage- und Lagerhalle für Drohnen (Fanplit), in der Drohnen mittlerer und großer Reichweite vom Typ FP-1 und FP-2 produziert und gelagert werden,
    • das Umspannwerk PS-330 Nowokijewskaja, das die Energieversorgung für Unternehmen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes in Kiew sicherstellt.

    Im Gebiet Dnjepropetrowsk:

    • das Umspannwerk PS-330 Swetloje, das den Betrieb von Unternehmen der Rüstungsindustrie in Dnjepropetrowsk gewährleistet.

    Darüber hinaus habe das russische Militär ein Frachtschiff im Schwarzen Meer getroffen, das Militärmaterial sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte in den Hafen von Odessa transportierte.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.