Liveticker Ukraine-Krieg – Budanow: Selenskij will den Krieg noch vor dem Winter beenden

1.06.2026 20:04 Uhr
20:04 Uhr
Stabschef des Präsidialamts: Selenskij will den Krieg schnellstmöglich beenden
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat angeordnet zu versuchen, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden, vorzugsweise noch vor dem Winter. Dies gab der Leiter der Präsidialverwaltung Selenskijs, Kirill Budanow, bekannt, wie das Portal Strana.ua berichtet. Das Ziel sei "realistisch", so Budanow.
"Jetzt besteht mehr denn je die Aussicht", dass Russland bereit ist, in naher Zukunft "bestimmte Maßnahmen" zu ergreifen, um den Krieg zu beenden, sagte der Stabschef des ukrainischen Präsidialamts weiter.
Zugleich schloss Budanow jedoch nicht aus, dass Moskau es letztendlich ablehnen würde, die Kampfhandlungen einzustellen.
19:27 Uhr
Lukaschenko zu möglichem Angriff auf Weißrussland: Hat Selenskij was geraucht oder gesoffen?

Im Rahmen seiner Sendung "Moskau. Kreml. Putin" von Sonntagabend befragte der Rossija 1-Journalist Pawel Sarubin den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko zu den jüngsten Aussagen des Kiewer Regimes über die Möglichkeit eines Angriffs auf Weißrussland. Die ukrainische Führung hatte sich damit gebrüstet, "bereits etwa 500 Ziele auf dem Territorium von Weißrussland ausgemacht" zu haben.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
18:43 Uhr
Rosatom-Chef zur möglichen Explosion im AKW Saporoschje: Direkte Bedrohung für Ukraine und Nachbarländer
Rund 2.600 Tonnen abgebrannter Kernbrennstoffe befinden sich unter anderem außerhalb der Reaktorbereiche auf offenen Flächen des Kernkraftwerks Saporoschje. Im Falle einer möglichen Explosion könnten diese Stoffe verstreut werden. Alexei Lichatschow, Generaldirektor des russischen Energiekonzerns Rosatom, äußerte sich dazu im Gespräch mit Journalisten.
In dem Zusammenhang warnte der Konzernchef:
"Zuallererst sind die Gebiete der Ukraine und der benachbarten westlichen Staaten ernsthaft gefährdet."
Jede Explosion oder jeder Brand würde zum Ausfall der Strom- und Wasserversorgung der Anlage führen, wodurch Voraussetzungen für einen nuklearen Zwischenfall geschaffen würden, betonte Lichatschow.
Die Strahlung kenne keine Landesgrenzen, so Lichatschow weiter. Die europäischen Spitzenpolitiker ließen zu, dass Kiew mit Angriffen auf das AKW Saporoschje mit dem Feuer spiele.
"Sie setzen damit ihre Völker, ihre Städte und ihre Gebiete einer direkten Bedrohung aus."
Laut Rosatom-Chef will er das Thema bei einem Treffen mit dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA), Rafael Grossi, am heutigen Montag besprechen.
18:13 Uhr
Warschau fordert von Selenskij Entschuldigung für Verherrlichung der Nazi-Kollaborateure
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wird sich dafür verantworten müssen, dass er die Ukrainische Aufständische Armee (UPA) verherrlicht. Dies erklärte Marcin Przydacz, der Leiter des Büros für Internationale Politik in der Präsidialkanzlei Polens.
Die UPA hatte während des Zweiten Weltkrieges mit den Nazis kollaboriert und Massaker an ethnischen Polen verübt.
"Ich denke, dass Selenskij den polnischen Präsidenten anrufen und sich erstens entschuldigen und zweitens diese Spannungen erklären sollte", sagte Przydacz.
17:36 Uhr
Rohrartillerie nimmt Stellungen ukrainischer Truppen auseinander (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt Mörserbesatzungen des russischen Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie gegnerische Stützpunkte samt Personal bei einem Angriff im Gebiet Saporoschje außer Gefecht.
17:03 Uhr
Direktor des AKW Saporoschje: Wir werden arbeiten, egal, was kommt
Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporoschje sind sich über die bestehenden Risiken im Klaren. Sie sind bereit, weiterhin in der Anlage zu arbeiten, um die Sicherheit zu gewährleisten. Dies erklärte der Direktor des AKW, Juri Tschernitschuk, gegenüber der Agentur Westi.
Die Fachkräfte des Atomkraftwerks seien sich der Bedrohung bewusst, die ein Unfall in einer nuklearen Anlage nicht nur für sie selbst, die Stadt, sondern auch für die ganze Welt darstelle, fügte der Direktor hinzu.
"Deshalb werden wir arbeiten, egal was passiert."
Laut Tschernitschuk greifen die ukrainischen Streitkräfte das AKW und die Stadt Energodar fortwährend an.
16:32 Uhr
Weitere Zivilisten bei Drohnenangriffen aus der Ukraine im Raum Brjansk verletzt
Das ukrainische Militär hat am Montagnachmittag (Ortszeit) drei Ortschaften mithilfe unbemannter Fluggeräte angegriffen, wie die Behörden des Gebiets Brjansk bekanntgeben. Es seien unter anderem ein Elektrotriebzug und ein Schweinezuchtbetrieb gezielt attackiert worden.
Nach Behördenangaben erlitten insgesamt vier Menschen Verletzungen; sie mussten medizinisch versorgt werden.
16:02 Uhr
Stadtrat von Poltawa verbietet russischsprachige Bücher, Filme und Musik im öffentlichen Raum
Der Stadtrat von Poltawa hat die öffentliche Nutzung russischsprachiger Kulturprodukte untersagt. Dies teilte die ukrainische Beauftragte für den Schutz der Staatssprache, Elena Iwanowskaja, mit. Auf der Website der Sprachbeauftragten heißt es:
"Die Abgeordneten des Stadtrats von Poltawa haben beschlossen, russischsprachige Kulturprodukte zu verbieten. Die Beschränkungen gelten in Verkehrsmitteln, Gastronomiebetrieben, Kultureinrichtungen, auf Handelsflächen und in anderen öffentlichen Räumen."
Demnach betrifft das Verbot unter anderem russischsprachige Bücher, Musikstücke, Filme, Theateraufführungen, Konzertprogramme sowie kulturelle und bildungsbezogene Veranstaltungen.
15:33 Uhr
Kosaken an der Front: Mitten im Gefecht bei Wassiljewka

Von riskanten Einsätzen zur Aufklärung feindlicher Feuerstellungen bis hin zu den täglichen Kämpfen bewegt sich das Sturm-Kosakenbataillon "Krim" furchtlos an der Front. Die Kämpfer halten die strategisch wichtige Stadt Wassiljewka im Gebiet Saporoschje.
Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
15:02 Uhr
`Gebiet Belgorod: Ein Toter und ein Verletzter nach Drohnenangriff der Ukraine
Im Dorf Puschkarnoje im Gebiet Belgorod kam ein Mann bei der Detonation einer ukrainischen Drohne ums Leben. Ein weiterer Mann wurde verletzt. Dies teilte der regionale Krisenstab auf Telegram mit. Der Verletzte erlitt ersten Angaben zufolge ein Drucktrauma. Er wird derzeit von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

