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Liveticker Ukraine-Krieg: Trump ist sich sicher: Putin plant keinen Angriff auf NATO

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Trump ist sich sicher: Putin plant keinen Angriff auf NATOQuelle: AP © Julia Demaree Nikhinson
  • 5.09.2026 10:08 Uhr

    10:08 Uhr

    Zwei Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in seiner täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 4. September bis 8 Uhr MESZ am 5. September 209 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 64-mal evakuierte grenznahe Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem 27 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Ziele im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

    Chinstein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über zwei Verletzte. Bei den Opfern handele es sich um einen 70 Jahre alten Einwohner der Siedlung Koljatschek und eine 16 Jahre alte Einwohnerin der Stadt Rylsk. Infolge der Angriffe auf die Ortschaften Belaja, Koljatschek, Georgijewski, Reuttschanski, Stepanowka und Rylsk seien insgesamt ein Mehrfamilienhaus, vier Einfamilienhäuser, eine Energieanlage und sieben Autos beschädigt worden.

  • 09:40 Uhr

    Peskow: Russland wegen Leipzig beschuldigen – bei Nord Stream zur Ukraine schweigen

    Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat die deutschen Vorwürfe einer russischen Beteiligung am Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle scharf zurückgewiesen. Die Anschuldigungen seien "völlig unbegründet" und würden durch "keinerlei überzeugende Argumente" gestützt, erklärte Peskow am Freitag in einem Telefonat mit Journalisten.

    Zugleich warf er der Bundesregierung eine unterschiedliche Reaktion auf den Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle und die Nord-Stream-Sprengungen vor. Deutschland habe gegenüber der Ukraine keinen vergleichbaren Protest erhoben, obwohl ukrainische Staatsbürger im Zusammenhang mit der Pipeline-Sabotage als Tatverdächtige identifiziert worden seien.

    Deutschland hatte Russland in dieser Woche die Schuld für den Drohnenvorfall in Leipzig zugewiesen und daraufhin ein Maßnahmenpaket angekündigt. Dazu gehören unter anderem die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und die Kündigung des Vertrages über das Russische Haus in Berlin. Moskau weist jegliche Beteiligung entschieden zurück und hat Gegenmaßnahmen angekündigt.

    Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 09:03 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 53 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Ziele in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der Nacht zum Samstag 53 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kaluga, Kursk, Rjasan und Tula, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:35 Uhr

    Russland greift Hüttenwerke und Logistikzentren in Ukraine an

    Russlands Verteidigungsministerium hat am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf Einrichtungen in der Ukraine berichtet, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schrieb, seien bei den Attacken am Freitagabend und in der Nacht zum 5. September zwei führende Hüttenwerke im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen worden. Zu den weiteren Zielen zählten ein Logistikzentrum und ein Umspannwerk im Gebiet Nikolajew sowie ein Frachtschiff im Schwarzmeerhafen Tschernomorsk und ein Logistikzentrum im Gebiet Odessa. Im Gebiet Kiew richteten sich die Angriffe demnach gegen ein Logistikzentrum, zwei Brennstoffdepots und ein Zentrum der funkelektronischen Aufklärung. Für diese Schläge habe das russische Militär bodengestützte Hochpräzisionswaffen und Langstreckendrohnen eingesetzt. Weitere Details wurden nicht mitgeteilt.

    Die ukrainische Militärverwaltung des Gebiets Dnjepropetrowsk bestätigte auf Telegram einen massiven Angriff auf ein Industriegelände in der Region. Dabei sollen vier Menschen getötet und fünf Menschen verletzt worden sein.

  • 08:07 Uhr

    DVR meldet 31 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 31 Angriffe ukrainischer Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 33 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 4. September bis 0 Uhr am 5. September (Ortszeit) wurden drei zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss kamen sieben Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Busse, Lkw und Autos zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 47 ukrainische Angriffe gemeldet. Drei Zivilisten kamen dabei ums Leben, weitere 15 erlitten Verletzungen. Zudem wurden sechs Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw, Kommunalfahrzeuge, Busse und Autos beschädigt.

  • 07:30 Uhr

    Trump ist sich sicher: Putin plant keinen Angriff auf NATO

    Nach dem angeblichen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle, für den Deutschland Russland verantwortlich gemacht hat, sieht US-Präsident Donald Trump weiter keine Gefahr eines russischen Angriffs auf die NATO. Auf die Frage eines AFP-Reporters, ob der Fund einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle einen solchen Angriff darstelle, sagte der Republikaner:

    "Wir sprechen miteinander, ich kenne ihn sehr gut. Putin plant keinen Angriff auf das NATO-Gebiet."

    Nähere Angaben machte der US-Präsident dazu nicht. Zugleich bestätigte Trump einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Ukraine-Krieges. Seine Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff seien mit einem Vorschlag "zur Beendigung des Krieges" auf dem Weg nach Moskau und Kiew, sagte der Präsident. Die Chancen dafür stünden möglicherweise gut.

  • 4.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Drohne trifft SBU-Zentrale in Kiew – Selenskij kündigt "spürbare Antwort" an

    Eine Drohne hat am Freitag das Hauptgebäude des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU im Zentrum von Kiew getroffen. Das Gebäude befindet sich an der Wladimirskaja-Straße gegenüber der Sophienkathedrale im Zentrum der Stadt. Bei dem Angriff wurden nach Angaben der Kiewer Behörden mehrere Menschen verletzt.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:44 Uhr

    Trump: Witkoff und Kushner bringen Vorschlag zur Beendigung des Ukraine-Konflikts nach Moskau

    US-Präsident Donald Trump hat den bevorstehenden Moskau-Besuch seines Sondergesandten Steve Witkoff und seines Schwiegersohns Jared Kushner erstmals offiziell kommentiert. Die beiden würden einen Vorschlag zur Beendigung des Ukraine-Konflikts mitbringen, so Trump.

    Auf die Frage, ob es sich dabei um neue Vorschläge aus Washington handle, antwortete Trump: "Nein." Trump erklärte zudem, die USA hätten "eine Idee zur Erreichung des Friedens". Einzelheiten nannte er nicht. Auf die Frage, ob der Vorschlag für eine Friedensregelung territoriale Zugeständnisse Kiews vorsehe, ging er nicht näher ein.

    Zuvor hatte Bloomberg berichtet, dass Witkoff und Kushner am Samstag zu Gesprächen in Moskau erwartet werden. Kremlsprecher Dmitri Peskow wollte den möglichen Besuch zunächst nicht bestätigen. Er kündigte jedoch an, über entsprechende Kontakte zu informieren, sobald diese stattgefunden hätten.

  • 21:35 Uhr

    Ukrainische Antikorruptionsbehörden gehen gegen mutmaßliche kriminelle Organisation vor

    Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) und die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) führen eine Spezialoperation gegen eine mutmaßliche kriminelle Organisation durch. Diese soll von einem Mitarbeiter des Generalstaatsanwaltsamtes der Ukraine geleitet worden sein und ein Netzwerk betrügerischer Callcenter geschützt sowie Vermögenswerte legalisiert haben.

    Laut dem ukrainischen Abgeordneten Alexei Gontscharenko wurde der Leiter der Cyberabteilung des Generalstaatsanwaltsamtes, Sergei Kropiwa, festgenommen. Ukrainische Medien berichteten ebenfalls über seine Festnahme. Offiziell hat das NABU den Namen bislang nicht genannt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.