Liveticker Ukraine-Krieg - Aljoschki: Evakuierung der Einwohner läuft

30.10.2026 17:52 Uhr
17:52 Uhr
Saporoschje: Ukrainisches Drohnen-Frauenbataillon verliert Hälfte seines Personals
Wie die Agentur RIA Nowosti aus russischen Sicherheitskreisen erfahren hat, hat das erste Frauenbataillon der Drohnenstreitkräfte der ukrainischen Armee "Harpyien" die Hälfte seines Personals bei Gefechten im Gebiet Saporoschje verloren. Ein Gesprächspartner der Agentur betonte:
"Der Feind hat ein Bataillon, das aus weiblichen Drohnenpiloten besteht, in die Region Saporoschje verlegt. Das Bataillon 'Harpyien' erleidet erhebliche Verluste, etwa 17 Besatzungen wurden bereits vernichtet."
17:16 Uhr
Gebiet Dnjepropetrowsk: Ukrainische Truppen starten erfolglose Gegenangriffe
Wie Reson Sabirow, Kommandeur eines Zuges des russischen Sturm-Bataillons "Kedr", gegenüber Journalisten berichtete, versuchen ukrainische Soldaten, in kleinen Gruppen russische Stellungen im Gebiet Dnjepropetrowsk anzugreifen, scheitern dabei jedoch. Er erklärte:
"Derzeit führen wir Einsätze im Gebiet Dnjepropetrowsk durch. Wir rücken vor, verteidigen uns an einigen Stellen und rücken dann weiter vor. Der Gegner versucht, in kleinen Gruppen in unsere Verteidigungslinien einzudringen. Doch all dies bleibt für ihn erfolglos, da unsere Stellungen gut vorbereitet und getarnt sind."
16:41 Uhr
Ukrainischer Minister: Bau zusätzlicher Brücken über Dnjepr in Kiew begonnen
Vor dem Hintergrund der russischen Attacken hätten die ukrainischen Behörden beschlossen, mit dem Bau zusätzlicher Brücken über den Dnjepr zu beginnen. Dies gibt Nikolai Kalaschnik, der ukrainische Minister für Wiederaufbau, Infrastruktur und Verkehr, am Freitag bekannt.
"Es gibt ein von der Regierung gebilligtes Projekt, das den zügigen Bau alternativer Brücken über Flüsse – darunter auch den Dnjepr – gewährleisten soll. Insgesamt sieht der Plan die Errichtung von 21 solcher Brücken vor. In Kiew haben die Arbeiten bereits begonnen."
Kalaschnik präzisiert, dass die ersten Brücken voraussichtlich Anfang 2027 in Betrieb genommen werden.
15:54 Uhr
Puschilin: Die Lage in Konstantinowka bleibt angespannt
Die operative Lage in Konstantinowka bleibt aufgrund der Nähe zur Frontlinie angespannt, teilte der Vorsitzende der DVR, Denis Puschilin, mit. Im Gespräch mit der Agentur TASS wies er darauf hin, dass in den benachbarten Ortschaften derzeit heftige Kämpfe um deren Befreiung stattfinden, was sich auch auf die Lage in Konstantinowka auswirkt.
15:18 Uhr
Nowak: Kiew hat Angriffe auf russische Ölraffinerien wieder aufgenommen
Das Kiewer Regime hat nach einer Pause seine Attacken auf russische Ölraffinerien wieder aufgenommen. Dies erklärt der stellvertretende Ministerpräsident Alexander Nowak, der in der russischen Regierung für den Brennstoff- und Energiekomplex zuständig ist.
"Ja, heute gab es erneut einen Angriff auf russische Raffinerien – auf vier Verarbeitungsanlagen, um genau zu sein: drei Ölraffinerien und einen gaschemischen Komplex. In einem der Betriebe kam es zu leichten Schäden. Aber insgesamt hat unser Schutzsystem, die Luftabwehr, funktioniert."
14:40 Uhr
Aljoschki: Evakuierung der Einwohner läuft
Wie die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa mitteilt, läuft in Aljoschki derzeit die Evakuierung der Einwohner, die die Stadt verlassen möchten. Wie die Agentur RIA Nowosti schreibt, betonte sie:
"Wir befinden uns in Aljoschki. Es versammeln sich Menschen, die in das Gebiet der Russischen Föderation ausreisen wollen, und es gibt Menschen, die in das Gebiet der Ukraine ausreisen wollen. Allen wird diese Möglichkeit gewährt, daher steigen die Menschen nach und nach in die Busse ein."
14:15 Uhr
Peskow: Es gab keine Diskussionen über Beteiligung der Europäer an trilateralen Gesprächen
Es gab keine Diskussionen über eine mögliche Teilnahme europäischer Vertreter an den Verhandlungen zwischen den Delegationen Russlands, der Ukraine und der USA. Dies teilt der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten mit.
"Nein, das wurde mit niemandem besprochen. Wahrscheinlich diskutiert die 'Financial Times' dies in ihrer Redaktion."
Nach Angaben der Financial Times wachse in Europa die Sorge, von den Gesprächen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine ausgeschlossen zu werden. Es herrsche jedoch Uneinigkeit darüber, wie man sich einen Platz am Verhandlungstisch sichern kann.
Die Zeitung berichtet, dass Washington und Kiew die Staaten der sogenannten E3-Gruppe – Großbritannien, Frankreich und Deutschland – als die wahrscheinlichste Ländergruppe betrachteten, die bei den Verhandlungen eine Rolle spielen könnte. Diplomaten, die mit der Zeitung sprachen, äußerten jedoch die Sorge, dass kleinere Staaten es negativ aufnehmen könnten, wenn die gesamte EU lediglich durch die drei mächtigsten Mitgliedstaaten vertreten würde.
13:40 Uhr
Zivilisten verletzt nach Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod
Die ukrainischen Streitkräfte setzen am Freitag ihre Attacken auf das Grenzgebiet Belgorod fort. Nach Angaben des Operativstabs der Region erlitten drei Personen Verletzungen. Infolge eines Drohnenangriffs auf die Landwirtschaftstechnik habe ein Mann Splitterverletzungen erlitten. Bei einer anderen Attacke einer FPV-Drohne auf ein Auto sei ein Ehepaar verwundet worden. Alle drei befinden sich in stationärer Behandlung.
Mehrere Wohnhäuser, Autos, Landwirtschaftstechnik, eine soziale Einrichtung, einen Betrieb und ein Infrastrukturobjekt seien beschädigt oder zerstört worden.
13:12 Uhr
Russische Armee befreit binnen einer Woche drei Ortschaften
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat das russische Militär im Laufe der Woche insgesamt drei Siedlungen befreit:
Obschtsche im Gebiet Saporoschje,
Alissowka im Gebiet Charkow,
Barilowka im Gebiet Sumy.
12:35 Uhr
Ukrainische Kämpfer werfen Sprengvorrichtungen auf Schulen und Kindergärten in Brjansk ab
Die ukrainischen Streitkräfte haben soziale Einrichtungen in der Stadt Brjansk mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Brjansk, Jegor Kowaltschuk, hat der Gegner eine große Anzahl von Sprengvorrichtungen auf das Gelände von drei Schulen und 17 Kindergärten abgeworfen.
"Einsatzkräfte sind vor Ort. Es finden Räumungsarbeiten statt."
Nach einem Drohnenangriff auf ein Privathaus sei ein 19-jähriger Mann ums Leben gekommen, so Kowaltschuk weiter.
Im Laufe der vergangenen 24 Stunden hätten die Flugabwehrkräfte 257 gegnerische Starrflüglerdrohnen über der Region zerstört.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.